Serieninfos - Team Rhinos Leipert | Leipert Motorsport

Das ist die ADAC Procar

In drei Divisionen wird um Punkte und Platzierungen gefightet. Neben den 2-Liter-Produktionswagen der Division 1, vorbereitet nach dem Vorbild der Tourenwagen-WM, und den kompakten 1.600-Kubik-Flitzern der Division 2 gehen auch weiterhin Turbodiesel in der Division 3 an den Start. Das Reglement zielt dabei vor allem auf einen Punkt: Auch für Teams mit einem beschränkten Budget will die ADAC Procar eine professionelle Bühne für hochklassigen Tourenwagensport bieten.


Mit Alfa Romeo 156 S2000, BMW 320i, Chevrolet Lacetti, Ford Focus ST, Honda Civic Type R, Honda Accord, Opel Astra GTC, Opel Astra OPC und Toyota Corolla T-Sport treten + in der Division 1 sieben verschiedene Marken gegeneinander an. Vier unterschiedliche Fabrikate - Citroën Saxo VTS, Citroën C2 VTS, Ford Fiesta ST, Peugeot 207 Sport und Volkswagen Lupo Gti - sind die Kontrahenten der Division 2, während die Diesel-Division 3 mit Alfa 147 JTD, Opel Astra GTC CDTI und VW Golf 2.0 TDI besetzt ist. Die Basis bilden seriennahe Produktionswagen. Unter der Motorhaube ist trotz der bulligen Optik die Technik weitestgehend reglementiert - so sind zum Beispiel in der Division 1 und 2 aufwändige Turbomotoren verboten, in der Division 3 darf dagegen ein Motor mit Aufladung verwendet werden. Allradverbot gilt für alle drei Divisionen. Modifikationen an Motor, Getriebe, Fahrwerk und Bremsen sind in begrenztem Maße zulässig.


Um die Chancengleichheit und Budgetfreundlichkeit zu gewährleisten, rollen alle Fahrzeuge einheitlich auf DUNLOP-Rennreifen und RIAL-Felgen, die Katalysatoren kommen von HJS, getankt wird SHELL-Kraftstoff. Entscheidend ist aber dennoch das Können des Fahrers, da auch die Leistungseckdaten der Motoren innerhalb der Divisionen nahezu identisch sind. Platzierungsgewichte sind bei den Produktionswagen ein weiteres Mittel zur Chancengleichheit.


Strammes Rennprogramm
Pro Wochenende absolvieren die Fahrer ein strammes Rennprogramm. Neben zwei freien Trainingssitzungen, einem 30-minütigen Qualifying, das für die Startaufstellung maßgeblich ist, und einem Warm-Up stehen zwei direkt aufeinanderfolgende 20-Min-Rennen an.


Punktesystem
Einzelerfolge sind wichtig, regelmäßiges Punktesammeln führt aber oft ebenso zur Tabellenspitze. Sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung werden bei jedem Rennen die Plätze 1 bis 8 mit Punkten belohnt. Wer nur ein einziges Mal ausfällt, könnte im dichtgedrängten Feld der Produktionswagen womöglich schon fast den Anschluss verpasst haben.

 

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